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VMware unter Broadcom: Zeit für Plan B

Steigende Kosten, sinkende Planbarkeit: Unter Broadcom wird VMware zur Kostenfalle. Wir zeigen Alternativen auf und begleiten den strategischen Wechsel.

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VMware wird teuer – jetzt Kosten kontrollieren und Zukunftsfähigkeit sichern

Die Virtualisierungswelt steht vor einer Zäsur: Broadcoms Übernahme von VMware ist mehr als ein Eigentümerwechsel – sie verändert die Spielregeln. Die Abschaffung der Perpetual-Lizenzen, die verpflichtende Umstellung auf Subskriptionen und deutliche Preiserhöhungen setzen Unternehmen unter Druck. Was als Lizenzänderung begann, entwickelt sich zu einem strategischen Risiko für IT‑Infrastrukturen und Virtualisierungsstrategien.

Die neue Realität

Ab 2027 laufen bestehende VMware-Lizenzmodelle aus. Bereits heute berichten Unternehmen von Kostensteigerungen von 50 Prozent und mehr – ohne zusätzlichen Mehrwert. Gleichzeitig wächst der Vendor Lock-in, der Cloud-Strategien, M&A-Szenarien und technologische Weiterentwicklung ausbremst.
Für das Top-Management bedeutet das: Nicht zu entscheiden ist keine Option. Wer abwartet, verliert Steuerungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im IT‑Betrieb.

Die zentralen Risiken für VMware User

Geplanter Exit statt reaktiver Notlösung

Die Ablösung von VMware ist weit mehr als ein technischer Plattformwechsel – sie ist eine strategische Weichenstellung für die gesamte IT‑Landschaft. Ausgereifte Alternativen wie Microsoft Hyper‑V, OpenShift Virtualization oder Proxmox bieten stabile, bewährte Optionen.

Alternativen zu VMware für den SAP-Betrieb

Doch nicht jede technisch geeignete Plattform ist automatisch von SAP für den produktiven Einsatz freigegeben. Entscheidend ist, dass die Zielumgebung von SAP offiziell unterstützt wird. Neben VMware stehen dafür mehrere vollständig zertifizierte Virtualisierungs- und Cloud-Plattformen zur Verfügung, darunter Nutanix AHV und SUSE Linux Enterprise Server mit KVM, die beide für relevante SAP-Szenarien – einschließlich geschäftskritischer Systeme wie SAP S/4HANA oder SAP HANA – freigegeben sind. Diese Technologien ermöglichen einen leistungsfähigen, stabilen, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Betrieb von SAP Workloads, auch außerhalb klassischer VMware Infrastrukturen.

Smart umsteigen

Entscheidend ist – unabhängig von der jeweiligen Umgebung - jedoch nicht das einzelne Tool, sondern welche Technologiekombination am besten zur Geschäftsstrategie, den Kostenstrukturen und der Zukunftsplanung des Unternehmens passt. Ein geplanter, mehrstufiger Exit ermöglicht es, gezielt Bereiche aus VMware herauszulösen, Kosten zu optimieren und gleichzeitig Betriebssicherheit und Flexibilität zu bewahren.

  • Strategische Passgenauigkeit statt Technologiewahl: Die optimale Lösung richtet sich nach geschäftlichen Zielbildern – nicht nach einem einzelnen Produkt.

  • Kombination statt Entweder-Oder: Jede Alternative bringt Stärken und Schwächen mit. Die Kunst liegt darin, genau die Komponenten zu migrieren, die echten Mehrwert liefern – und dort zu bleiben, wo es sinnvoll ist.

  • Mehrstufige, risikoarme Transformation: Durch einen strukturierten Ansatz lassen sich Kosten senken, Migrationsrisiken minimieren und nachhaltige Effizienzgewinne sichern.

Mit unserem Blueprint zu mehr Transparenz und Entscheidungssicherheit

Viele Unternehmen unterschätzen die Komplexität eines VMware-Exits. Ohne klare Strategie und strukturierte Vorgehensweise drohen ungeplante Downtimes, versteckte Folgekosten und nicht zukunftsfähige Zielarchitekturen.

Unser Consulting Ansatz schafft Transparenz und Entscheidungssicherheit auf Management Ebene. Statt technischer Detaildiskussionen liefern wir belastbare Entscheidungsgrundlagen, eine realistische Kosten und Risikoabschätzung sowie eine klare, umsetzbare Roadmap für die Transformation.

Ein bewährter Blueprint ermöglicht einen risikoarmen, steuerbaren Übergang – von der Status quo Analyse über einen Proof of Concept bis hin zur schrittweisen Migration. Der Einsatz etablierter Technologien sowie geeigneter Backup und Absicherungsmechanismen stellt dabei Business Kontinuität und Kostenkontrolle sicher.

Kurzfristig profitieren Unternehmen von reduzierten Lizenz- und Betriebskosten, mittelfristig von Effizienzsteigerungen durch Standardisierung und Automatisierung, und langfristig von strategischer Unabhängigkeit, höherer Flexibilität und einem deutlich geringeren Vendor‑Lock‑in.

Abwarten erhöht Unsicherheiten – eine proaktive Neuausrichtung schafft Optionen

Die VMware-Übernahme ist ein Weckruf für das Management. Unternehmen, die jetzt strukturiert handeln, sichern sich Kostenkontrolle und technologische Zukunftsfähigkeit.

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„Wer jetzt strukturiert handelt, gewinnt Klarheit, Kostenkontrolle und echte Unabhängigkeit im künftigen IT‑Betrieb.“

Markus Krickau, Bereichsleiter Datacenter & Network

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