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VMware-Alternativen: Strategien für den Umstieg

Die Virtualisierungslandschaft steht vor einem Umbruch: Mit der Übernahme von VMware durch Broadcom hat sich die Lizenzpolitik grundlegend verändert. Die Kosten steigen deutlich und bestehende Lizenzen können ab 2027 nicht mehr verlängert werden. Um finanzielle Belastungen und strategische Abhängigkeiten frühzeitig zu vermeiden, sollten Unternehmen jetzt mögliche Exit Optionen sowie geeignete Alternativen sorgfältig prüfen und bewerten.

Die größten Pain Points

Durch die Änderung des Lizenzmodells stehen VMware-Anwender vor erheblichen geschäftskritischen Risiken. Dazu zählen stark steigende Kosten, Planungsunsicherheit für die kommenden Jahre und eine zunehmend eingeschränkte Wahlfreiheit durch den entstehenden Vendor-Lock-In.

  • Kostenexplosion: Subscriptions statt Perpetual-Lizenzen, oft mit deutlichen Preissteigerungen.
  • Komplexität der Migration: Downtime-Risiken, Angst vor Datenverlust.
  • Zukunftssicherheit: Cloud-native Ansätze gewinnen an Bedeutung, klassische Hypervisoren verlieren an Innovationskraft.
  • Integration in bestehende IT-Landschaft: Jede Umgebung ist individuell – Lösungen müssen zur Zielplattform passen.

Für VMware Kunden ist eine Neubewertung ihrer bisherigen Virtualisierungsstrategie deshalb unausweichlich. Heute stehen mehrere ausgereifte, praxiserprobte Alternativen zur Verfügung, die unterschiedliche Zielbilder und Anforderungen zuverlässig abdecken.

Strategien für den Umstieg: Hyper-V, OpenShift Virtualization und Proxmox im Vergleich

Best Practices für eine reibungslose Transformation

Die größte Sorge vieler Unternehmen ist das Risiko von Downtime oder Datenverlust. Mit geeigneten Migrationstools und Best Practices lassen sich diese Risiken vollständig vermeiden. Der Schlüssel zu einer sicheren VMware Ablösung ist dabei eine sorgfältige Vorbereitung.

Mit klarer Methodik gelingt die Migration

Unser erprobter Blueprint führt strukturiert durch alle Phasen der Transformation: von Analyse und Zieldefinition über Proof of Concept bis hin zur gestuften Migration. Durch bewährte Technologien, konsistente Backup Mechanismen und eine klare Roadmap sichern wir Business Kontinuität, Kostenkontrolle und maximale Stabilität.

Startpunkt ist eine gründliche Ausgangsanalyse, auf deren Basis die nächsten Schritte geplant werden. Dazu gehören eine vollständige Lizenzinventur sowie eine realistische Kostenprojektion für die nächsten drei bis fünf Jahre. Anschließend empfiehlt sich eine Pilotmigration unkritischer Workloads, um Prozesse und Tools unter realen Bedingungen zu testen. Eine solide Backup und Recovery Strategie stellt sicher, dass Daten jederzeit geschützt bleiben. Statt eines riskanten Big Bang Ansatzes sollte die Umstellung schließlich schrittweise erfolgen, um Stabilität und Transparenz im gesamten Migrationsverlauf zu gewährleisten.

Oliver Fritzsche

Datacenter & Network

Oliver betreut die VMware vSphere Infrastrukturen der SPIRIT/21 Kunden und hat im Rahmen der VMware Partnerschaft zahlreiche Schulungen besucht und Prüfungen abgelegt.

Oliver Fritzsche